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Trierischer Volksfreund 10. Oktober 2006 Reife, alles durchdringende
Musikalität Kölnische Rundschau 31. Januar 2006 „…Lichtblick des Abends war die Pianistin Isabel Gabbe, die ihrem Solopart im Klavierkonzert warme Farben und zugleich klare Linien verlieh. Ihr Passagenlaufwerk wirkte nie mechanisch, sondern immer lebendig und beseelt. Schlicht und schön das liedhafte "Larghetto" und dunkel-drängend das Variationen-Finale. Als Zugabe schenkte die Pianistin dann überraschend Schaumwein ein: "Castilla", ein sommerliches Salonstück von Isaak Albèniz, spritzig und perlend gespielt.“ Kölner Stadtanzeiger 1. Februar 2006 „…solide und musikalisch dann die Leistung der Solistin: Isabel Gabbe produzierte im c-Moll-Konzert einen schönen, unaufdringlichen, auch in den Kadenzen alle vordergründige Virtuosität stilsicher meidenden Ton. Die Solo-Introduktion im ersten Satz erhielt tatsächlich etwas von einer freien Fantasie, die riesigen Sprünge im Hauptthema kamen mit der gebotenen Innenspannung und das Passagenwerk mit selbstverständlicher Geläufigkeit. Für den Publikumsjubel bedankten sich Gabbe mit einer Albeniz-Zugabe…“ Trierischer Volksfreund 20. November 2005 „…Wolfgang Amadeus Mozarts Variationen über "Ah! vous dirai-je, Maman", kamen so schwerelos daher, als seien sie nicht vor über 220 Jahren entstanden, sondern als erblickten sie gerade eben als Improvisation das Licht der Welt…“ „Neben trefflicher Virtuosität, einem Anschlag, der die Kostbarkeit der Töne unterstrich und nur gelegentlich an der mangelnden Qualität des Flügels litt, wartete Gabbe mit einer Empathie auf, wie man sie nur selten erlebt. Florestans Leidenschaft und die Zurückhaltung Eusebius’, Lust und Leid standen sich im Fürstensaal greifbar gegenüber, trennten sich wieder in ständigem Widerstreit, nur um zu dem bekannten Ergebnis zu kommen, dass beide Seelen doch in einer Brust leben. Langer Applaus, durchsetzt mit Bravos, kennzeichnete diesen Höhepunkt der Mozartwochen.“ OTZ 24. Februar 2003 “... Voller Gefühl und innerer Anteilnahme spielte die junge Münchnerin Isabel Gabbe das Klavierkonzert Nr.3 g-Moll. Lange hieß es, ein solches Stück könne nur der mehr als Klaviervirtuose bekannte Ignaz Moscheles (1794-1870) selbst spielen. Mit technischer Brillanz und phantastischer Fingerfertigkeit wies die vielfache Preisträgerin, darunter auch bei “Jugend-Musiziert”, ihr großes Talent nach und erfuhr durch die Vogtland Philharmonie und Doron Salomon einfühlsame Unterstützung. Nach der durch Ovationen erzwungenen innigen Zugabe herrschte ergriffene Stille, ehe erneut Beifall losbrach.” Kreiszeitung Bremen 29. Juni 2001 “...Und die Pianistin? Nicht im Abendkleid, sondern im Frack betrat Isabel Gabbe die Bühne – und dieser Frack wurde von Takt zu Takt stimmiger. Selbstbewusst und geradlinig, pulsierend-kraftvoll, transparent und stets in das Werk hineinhorchend – eine beeindruckende Interpretation der jungen Pianistin. Während ihrer Zugabe, der Sarabande aus der ersten Französischen Suite von Bach konnte man die berühmte Stecknadel fallen hören.” Kieler Nachrichten April 2001 “...Am Flügel nehmen ebenso jugendliche Hände mit Leichtigkeit Mozarts Hürden, während die Augen von Isabel Gabbe steten Kontakt zu Orchester und Dirigent halten. Man versteht sich, das ist bei dieser ersten gemeinsamen Probe angenehm zu spüren, entspannt geht es an die Details: hier eine Fermate vielleicht ein bißchen länger, da ein crescendo ein wenig mehr, auch etwas mehr Orchester beim colla parte für das Piano, und dort könnte man mit einer winzigen Dynamik-Nuancierung die harmonische Struktur besser zum Klingen bringen. Die konstruktiven Vorschläge springen zwischen Pult und Piano nur so hin und her. Isabel Gabbe setzt mit ihrer originären Interpretation Akzente, oder sie bringt, die kritische Partitur immer an der Hand, interessante Lesarten ein. Wenn man die eben am Salzburger Mozarteum mit Auszeichnung diplomierte Pianistin hört, scheint sie für diesen Komponisten geradezu prädestiniert....” Der Neue Tag / Kultur 8. April 2003 „...Mit ihrem ungeheuren Farben- und Klangreichtum, ihrer fehlerfreien und makellosen technischen Spielweise warf sich Isabel Gabbe in die achtzehn Davidsbündlertänze von Robert Schumann. Hier im Widerstreit der beiden Temperamente des aufbrausenden Florestan und des ruhigen Eusebius, und auch bei ihren Vermischungen konnte die Interpretin im Detail wie auf der Langstrecke stets analytisch klar bleibend, ohne undurchsichtiges Mischmasch die ganze Palette der Gefühle ausspielen.....“ Märkische Allgemeine Donnerstag,
8. Mai 2003 “...Der Auftakt mit der Sonate a-Moll D 784 war zugleich der Höhepunkt. Isabel Gabbe spielte emotional sehr verhalten, zupackend und entschieden in der Dramatik der Komposition, wundervoll schlicht dort, wo eine berührende Melodie auftaucht. Da wird kein Gefühl dazu getan. Sie vertraut dem Werk, dessen wechselnde Harmonik zu den erschütterndsten Eindrücken gehört. So möchte man Schuberts Klavierwerk immer erleben!...” BNN 29.Oktober 2003 “... In einer ebenso raffinierten wie virtuosen Bearbeitung für Klavier und Kastagnetten waren aus der Suite espagnola von Isaac Albéniz die beiden Sätze “Castilla” und “Asrurias” zu hören. Isabel Gabbe brillierte am Flügel, einem Erard aus der Werkstatt Rabus, und begeisterte auch hier, wie als Begleiterin, durch ihren dezenten und noblen Anschlag....” “... Höhepunkt des Abends waren die Lieder von Javier Monsalvatge (geboren 1912), der sich mehr südamerikanischer und kubanischer Rhythmen bedient denn andalusischer Volksmusik. Brillant begleitete Isabel Gabbe die verzwickten Rhythmen und Harmonien, entfachte ein Feuerwerk am Klavier und gab Marina Bollain Gelegenheit zu expressiver Stimmführung – zwei Zugaben für ein begeistertes Publikum.” FAZ 5. Dezember 2002 “...In der Pianistin Isabel Gabbe hatte sie eine impulsstarke, resolute Partnerin, die sich auch in den Forte-Graden bei Brahms [Cello-Sonate F-Dur] noch besser in Szene setzen konnte, als der Flügel endlich geöffnet war. Auffallend das Gespür für die unterschiedlichen Anforderungen, die Kammermusik beziehungsweise Lied an den Pianisten stellen.”
“...Cordelia Höfer [...] stürzte sich mit Isabel Gabbe in die “Souvenirs de Bayreuth”. Gabriel Fauré und André Messager reagierten auf ihr Festivalerlebnis so, wie Pariser das gerne tun: Sie machten sich mit einer vierhändigen Paraphrase im Cabaret-Stil über die Musikdramen lustig. Die beiden Pianistinnen zelebrierten dieses französische Wagner-Würzfleisch am Sonntag ebenso zum allgemeinen Gaudium wie das komplette Salonensemble die Walzerfolge aus dem “Rosenkavalier”...” |